Drink-Watcher
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Drink-Watcher

 

 ·     Die Drink-Watcher setzen sich für einen verantwortungsbewußten Umgang mit Alkohol ein.
Nach den Maßstäben der Weltgesundheitsorganisation WHO trinkt jeder zweite Deutsche zu viel Alkohol.
Für den Mann gilt: Täglich maximal 0,5 Liter Bier, für die Frau die Hälfte davon, für beide: zwei alkoholfreie Tage pro Woche.
Jeder Alkoholkonsum ist gesundheitlich insgesamt ungünstig. Bei Schwangerschaft, bei bestimmten Krankheiten und zusammen mit bestimmten Medikamenten soll auf keinen Fall Alkohol getrunken werden.

·     Die Drink-Watcher wenden sich gegen Rauschtrinken und Alkoholmissbrauch.
10% der Bevölkerung (15 bis 74 Jahre) trinken mehr als 50% der gesamten Alkoholproduktion.  
Mehr als 10 Millionen Deutsche haben ein Alkoholproblem. Sie betreiben Alkoholmissbrauch oder sind abhängig.
Die Alkoholindustrie verdankt die Hälfte ihres Umsatzes den Alkoholkranken. Sie will Umsatz und Gewinn weiter steigern und kämpft gegen Maßnahmen, die den Absatz schmälern könnten.

·     Die Drink-Watcher fordern die Durchsetzung der bestehenden Gesetze und zusätzliche Regelungen.
Rauschtrinker schädigen nicht nur sich selbst in erheblichem Maße sondern auch ihre Mitmenschen. Ärgerlich sind nächtliche Ruhestörungen und Sachbeschädigungen.
Viel schlimmer wiegt jedoch: Bis zu 50% aller Straftaten werden unter Alkoholeinfluss verübt.
38% aller Tötungsdelikte, 31% aller Vergewaltigungen, 20% aller Brandstiftungen geschehen alkoholisiert. Ebenso 38% aller Körperverletzungen, hierzu gehört auch Kindesmisshandlung.

30% der Betriebs- und Wegeunfälle geschehen unter Alkohol.
Tausende betrunkene Autofahrer gefährden täglich sich selbst und Nichttrinker. Nur jede 600. Trunkenheitsfahrt wird entdeckt, 22.000 Menschen werden jährlich bei Alkoholunfällen verletzt, 600 getötet.
Die Kosten alkoholbezogener Krankheiten betragen jährlich ca. 20 Milliarden (bei nur 3,4 Mia. Alkohol-Steuereinnahmen) und müssen von der Gesamtbevölkerung getragen werden.
Das verursachte menschliche Leid ist in Zahlen nicht auszudrücken. Neben den Betroffenen und den Opfern leiden auch ca. 8 Mio. Angehörige, insbesondere Partner und Kinder (Quelle: www.dhs.de).

 

·     Die Drink-Watcher sehen den Jugendschutz als wichtigste Maßnahme der Alkoholprävention an. Der gesetzeswidrige Verkauf von Alkoholika an Jugendliche ist heute jedoch Alltag.
Deshalb fordern wir: Im Einzelhandel müssen Alterskontrollen beim Verkauf von Alkoholika gesetzlich vorgeschrieben werden. Dann sind auch Testkäufe durchführbar (sie sind nach dem heutigen Gesetz verboten).

·     Die Drink-Watcher meinen: Niemand sollte sich dafür entschuldigen müssen, wenn er etwas anderes trinken will als Alkohol. Niemandem sollten alkoholische Getränke aufgedrängt werden.

 

 

Drink-Watcher 

 

  • ist eine Initiative, die gesundheitsschädlichen Alkoholkonsum verhindern bzw. eindämmen will
  • bemüht sich um die Aufklärung über die Gefahren des Alkoholkonsums allgemein
  • führt Veranstaltungen zur Prävention durch
  • bemüht sich um ein realistisches Bild der Wirkungen des Alkoholkonsums in den Medien
  • propagiert ein alkoholfreies Leben als gesündeste Alternative
  • fördert die Forschung auf ihrem Tätigkeitsgebiet
  • arbeitet mit in- und ausländischen Organisationen mit ähnlicher Zielsetzung zusammen

      
Drink-Watcher Forderungen: 

  • Bei Jugendlichen: Alkohol nur noch gegen Altersnachweis durch Ausweisvorlage (wichtigste und aktuell zentrale Forderung)
  • Einschränkungen der Werbung für Alkohol (in ähnlichem Umfang wie derzeit bei der Zigarettenwerbung) - langfristig ein Werbeverbot inkl. Sponsoringverbot
  • die Verpflichtung zum Aufdruck eines Warnhinweis bezüglich der Gesundheitsschädlichkeit und der Suchtgefahr auf allen Etiketten alkoholischer Getränke und auf Speise-/Getränkekarten sowie entsprechende Hinweise bei Alkoholwerbung
  • Einschränkungen des Alkoholverkaufs (z. B. an den Tankstellen)
  • Einführung einer Alkoholsteuer bei Wein (derzeit keine Alkoholsteuer), Erhöhung der Alkoholsteuer bei Bier und anderen Alkoholika, Streichen aller Subventionen
  • Heraufsetzung des Mindestalters für den Verkauf aller Alkoholika auf 18 Jahre und strikte Kontrollen bzgl. der Einhaltung dieser Altersgrenzen mit spürbaren Strafen bei Zuwiderhandlung
  • Herabsetzung der Promillegrenze für den Straßenverkehr auf 0,0 
  • stärkere, generelle Alkoholkontrollen im Straßenverkehr und an Arbeitsplätzen, bei denen Alkoholbeschränkungen oder -verbote gelten
  • verstärkte Aufklärung über die gesundheitsschädigenden Wirkungen des Alkohols und über die negativen Folgen übermäßigen Konsums
  • Langfristig: Verkauf nur noch in lizensierten Geschäften gegen Ausweisvorlage (hier wird dann mit einer Datei Süchtiger abgeglichen - ähnlich wie bei Spielbanken)
  • Meinungsführer wie Journalisten, Politiker, Lehrer sollen über die schädlichen Wirkungen des Alkohols und über den Alkoholismus qualifiziert informiert werden

Presse, Funk, Fernsehen und Film werden aufgefordert, sich ihrer Vorbildwirkung stärker bewusst zu werden und gesundheitsschädlichen Alkoholkonsum nicht zu propagieren. Ein alkoholfreies Leben soll als selbstverständliche Alternative und nicht als Ausnahme aufgezeigt werden.

 

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© Fred Anton