Drink-Watcher
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Kontrolliert trinken 

 

Sie haben ab und zu mehr getrunken, als es Ihnen guttat?

Sie wollen mit System Ihren Alkoholkonsum reduzieren?

Ihr Ziel sollte es nun sein, dass Sie täglich nie mehr als die risikoarmen Mengen trinken.

 

Als Mann maximal 0,5 l Bier oder 0,2 l Wein

Als Frau maximal 0,25 l Bier oder 0,1 l Wein

bei zwei alkoholfreien Tagen je Woche

 

Bevor Sie Ihren Alkoholkonsum reduzieren, ist es wichtig, dass Sie für eine Zeit von ca. vier Wochen alkoholfrei leben. Danach fällt Ihnen die Umstellung auf kontrolliertes Trinken erheblich leichter.

 

Außerdem testen Sie sich damit selbst, wie schwer Ihnen das alkoholfreie Leben fällt. 

           

Wichtiger Hinweis:

Wenn Sie schon vergeblich versucht haben, Ihren Alkoholkonsum zu reduzieren oder alkoholfrei zu leben, dann sind die Aussichten gering, dass es mit dem kontrollierten Trinken bei Ihnen klappt.

Viele Selbsthilfeorganisationen raten von solchen Versuchen ab, wenn bereits Schwierigkeiten mit der Kontrolle eingetreten sind. Gerade dass Sie diesen Text lesen, zeigt möglicherweise, dass Sie mit der Kontrolle bereits Schwierigkeiten haben.

Zur Alkoholkrankheit gehört, dass man sie ungern wahrhaben will, und dass man die nötigen Schritte erst sehr spät ergreift. Oft wird gewartet, bis etwas wirklich Schlimmes passiert. Viele lenken selbst dann nicht ein und kommen erst zur Besinnung, wenn sie ganz am Boden sind.

42.000 Alkoholtote jährlich in Deutschland zeigen, dass viele nie aus der Krankheit herauskommen.

 

Wenn Sie also bereits Kontrollprobleme haben, warten Sie auf keinen Fall auf ein Wunder. Von allein wird sich nichts zum Positiven wenden.

Klicken Sie jetzt gleich den Button "Alkoholfrei leben".

 

Sie haben sich entschieden, dass "kontrolliertes Trinken" für Sie das Richtige ist? Dann lesen Sie den folgenden Text, informieren Sie sich und stimmen Sie sich auf die alkoholfreie Zeit von vier Wochen ein:

 

Alkoholabhängigkeit beginnt unmerklich schwach und steigert sich dann

 

Alkoholsucht ist eine Krankheit die unmerklich beginnt und sich langsam verstärkt. Das besondere an ihr: Die Betroffenen kommen erst sehr spät zu einer Krankheitseinsicht. Deshalb kann sie sich über viele Jahre erstrecken. Die Geschwindigkeit ihrer Entwicklung ist von vielen Faktoren abhängig. Wenn Sie nichts unternehmen, wird es nur schlimmer.
Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht:

 

Wenn Sie diese Anleitung lesen, werden Sie erfahren, dass für Sie selbst ein alkoholfreies Leben keinerlei Verzicht bedeuten würde. Denn die Vorteile des Alkohols sind bei genauer Analyse nur auf den ersten Blick von Nutzen. Genau betrachtet sind es Illusionen, die Ihnen durch Werbegetrommel eingetrichtert wurden. Bei genauer Analyse zerplatzen sie wie Seifenblasen.

 

So schützen Sie sich vor der Alkoholfalle

 

Wir beginnen mit einer Situationsanalyse. Zunächst werden Sie erfahren, wie 90 % aller Menschen in die Alkoholfalle gelockt werden. Auch Sie trinken nicht aus rationaler Überzeugung, Sie sind zum Alkoholkonsum gedrängt und per Gehirnwäsche verführt worden. Es ist also kein Wunder, dass Sie trinken und damit in der Falle sitzen.
Danach werden wir uns mit den Mechanismen der Alkoholsucht auseinandersetzen. Ihnen wird klar, warum es ohne Hilfe (und sei es mit Hilfe dieser Anleitung) so schwierig ist, aus der labyrintartigen Falle herauszufinden.
Zwei Schritte führen aus der Falle hinaus:

 

Im Schritt 1 wenden wir uns den Werbeversprechen und dem angeblichen Nutzen des Alkoholtrinkens zu. Punkt für Punkt wird jeder angebliche Nutzen widerlegt, der Mythos "Genussmittel" wird entzaubert.

Im Schritt 2 wenden wir uns all den positiven Aspekten zu, die Sie genießen werden, wenn Sie den Alkoholhahn zudrehen.

 

Damit ist der Boden bereitet für eine realistische Einstellung zum Alkoholkonsum. Sie haben erkannt, dass Sie in eine Falle geraten sind und dass für Sie keinerlei Nutzen darin besteht, täglich ein hochwirksames Nervengift zu sich zu nehmen. Mit nur wenig Alkohol oder ohne Alkohol können Sie nur gewinnen. 
 

Sie sind geschickt in die Alkoholfalle gelockt worden

 

Alkoholische Getränke schmecken zuerst nicht. Erinnern Sie sich noch, wie Sie Ihr erstes Bier tranken? Es schmeckte bitter und Kinder und Jugendliche mögen in allererster Linie süße Getränke. Aber es galt ja als läppisch, Limonade zu trinken. Man war dann eine Memme.
Der Körper signalisiert eigentlich: Gift - Finger weg! Aber wir überhörten bewusst diese instinktiven Warnungen des Körpers und tranken nach Bier auch noch Wein, der anfänglich nur schrecklich sauer schmeckt. Und Schnäpse – die werden ja auch noch von Intensivtrinkern an den Geschmacksnerven vorbei in den Rachen geschüttet.
Also ganz klar: Alkohol schmeckt anfänglich überhaupt nicht. Und deshalb glauben wir anfänglich auch auf keinen Fall daran, dass wir von „dem Zeug“ süchtig werden können.
Allerdings gewöhnen wir den Körper langsam an den Geschmack, denn der Körper hat erstaunliche Fähigkeiten, sich an eine auch schlimme Umgebung anzupassen. Ihr Körper weiß ja nicht, dass Sie von Propaganda und Gruppendruck geleitet sind. Er vermutet, dass Sie nichts anderes zu Trinken bekommen können – und passt sich dem Geschmack langsam an. Mit der Zeit gewöhnen Sie Ihren Körper an den Geschmack.
Mit Alkopops und Mixgetränken hat die trickreiche Alkoholindustrie inzwischen einen Weg gefunden, diese Geschmacksumbildung teilweise zu umschiffen.

 

 

Sie sind also entgegen den Warnungen Ihres Körpers durch gesellschaftlichen Druck zum Alkoholtrinken verführt worden. Es war nicht Ihr freier Entschluss.

 

Die Werbekampagnen der Alkoholindustrie haben ihr Ziel erreicht. Unsere Gesellschaft hat inzwischen Alkoholtrinken als etwas Normales und Selbstverständliches installiert - obwohl es sich um ein Nervengift handelt. Die Alkoholindustrie profitiert nun Hand in Hand mit dem Staat als Steuereinnehmer von den Milliardenumsätzen.
Eine Mammutwerbung betreibt weiterhin Gehirnwäsche, die Ihnen weismachen will, Alkohol schmecke und bringe Vorteile.
Kaum ein Film, in dem sich der Hauptdarsteller keinen Drink einschenkt. Keine Tour de France, kein Autorennen, bei dem nichts später (gesponserte) Sektflaschen spritzen. Keine Feier ohne Alkohol. Kein genussvolles Essen ohne einen "guten" Wein, um den inzwischen schon ein nahezu aberwitziges Brimborium gemacht wird. Kein Geburtstag, kein Jubiläum, kein Silvester bei dem man sich nicht mit Alkohol zuprostet.

 

Alkohol hat in einem solch gewaltigen Maß Einzug in unseren Alltag gehalten, dass jemand, der keinen Alkohol trinkt, schon wie ein Sonderling betrachtet werden kann. Kein Wunder also, dass auch Sie sich das Alkoholtrinken angewöhnt haben. Das machen 90 % der Bevölkerung. 
Aber: Sie haben es nicht aus freien Stücken getan. Sie sind in eine geschickt aufgestellte Falle gelockt worden - entgegen den instinktiven Warnungen Ihres Körpers.

 

Alkoholabhängigkeit ist eine echte Sucht und keine schlechte Angewohnheit

 

Sie haben festgestellt, dass Sie Probleme mit der Kontrolle Ihres Alkoholkonsums haben. Sie wollen eigentlich weniger trinken - aber irgendwie gelingt es nicht. Ihre Selbstkontrolle ist beeinträchtigt.

 

Hiermit haben Sie die Grenze zwischen gelegentlichem Konsum und der Sucht überschritten. Ihre Sucht mag bereits noch nicht ausgeprägt sein, Sie haben es noch oft im Griff. Glauben Sie jedoch nicht, es handele sich nur um eine "Angewohnheit", die man sich abgewöhnen muss. Es ist ein Verlangen, das Sie nur noch schwer oder gar nicht mehr kontrollieren können. Und der Kontrollverlust steigert sich mit der Zeit, wenn Sie nichts unternehmen.

 

Die gute Nachricht: Die körperliche Abhängigkeit ist beim Alkohol (außer in ganz schweren Fällen) kein Problem. Das Problem liegt vielmehr in der Abhängigkeit davon, das Gefühl der Betrunkenheit zu erleben.
Und hier liegt auch die Antwort auf die Frage, warum manche Menschen ihr Leben lang nur wenig Alkohol trinken: Diese Menschen erleben das Gefühl der Trunkenheit als unangenehm und hören sofort auf, wenn sie die erste Wirkung spüren.
Aber die Werbung der Alkoholindustrie arbeitet auch gegen diese Schwelle an. Und wie sich auch der Geschmack umstellen kann, wird auch diese Schwelle mit der Zeit zermürbt.

 

Durch die Werbebotschaften wurde Ihnen suggeriert, dass Alkohol lustig mache, die Kontaktfähigkeit fördere und Sie Ihr Leben mit Alkohol gelassener bewältigen könnten ("entspannt genießen"). Sie gewöhnen sich an dieses Gefühl der Betrunkenheit und wollen es immer wieder und immer öfter erleben. Wie bei jeder Sucht führt das dazu, dass Sie mit der Zeit immer öfter und immer mehr Gift zu sich nehmen, um diese Wirkung zu erleben.

 

Sie müssen nun den Teufelskreis durchbrechen und die Giftzufuhr reduzieren oder ganz stoppen.

 

Hierzu gehört jedoch Kraft - und diese Motivation können Sie daraus schöpfen, dass Sie sich bewusst machen:

*        Alkohol hat keine echte positive Wirkung (Schritt 1),
*        Ohne Alkohol winken Ihnen nur gute Aussichten (Schritt 2) 

 

Schritt 1: Alkohol bringt keinerlei echten Nutzen oder Vorteile

Machen Sie sich bewusst, dass alle angeblichen Vorteile des Alkoholgenusses in Wirklichkeit nur Illusionen sind:

 

Fröhlichkeit
Eine Beschwipstheit ist eine chemisch erzeugt Fröhlichkeit. Sie ist damit unecht und der Situation gar nicht angemessen. Beobachten Sie einmal Kinder, wie sie nach kurzer Zeit miteinander spielen und lachen können. Das können wir Erwachsenen auch. Wir müssen es nur zulassen, ab und zu mal etwas albern zu sein,  unser Gespräch mit Humor zu würzen, Situationskomik zu genießen, auch mal über unsere Fehler lachen können. Wir können uns vornehmen, uns am Leben mehr zu freuen. Wir sind durch Presse und selektive Wahrnehmen viel zu sehr auf Negatives programmiert. Wir sollten täglich üben, uns über unser Leben zu freuen,  auch über Kleinigkeiten: singende Vögel, ein kleines Lob, ein Geschenk, das wir andern geben.

 

Kontaktfreude, Geselligkeit
Von Natur aus sind wir mit Instinkten ausgestattet, die eine perfekte Überlebenshilfe darstellen. So ist es ganz natürlich, dass wir anderen Menschen zunächst mit einer gesunden Portion Skepsis begegnen. Sind sie uns wirklich wohlgesonnen? Können wir ihnen vertrauen? Darf ich mich ihnen öffnen? Deshalb sollten wir diese Reserviertheit als gesunde Vorsicht gutheißen. Anders ist es, wenn Sie gerne etwas mehr auf andere Menschen zugehen wollen, Kontakt aufnehmen wollen. Da kann zu viel Angst hinderlich sein. Es handelt sich hier weniger um eine Angst vor einem Angriff, sondern Angst, abgelehnt oder nicht geschätzt zu werden. Hier hilft es, positiv auf sich selbst einzureden und sich Mut zu machen. Auf diesem Weg werden Sie auch das richtige Maß finden. Wenn Sie die Angst dagegen mit Alkohol betäuben, ist es schwer die richtige Grenze zu finden. Wir kennen doch alle die Leute, die sich unter Alkoholeinfluss zu sehr öffnen. Und Langweiler werden durch Alkohol auch nicht interessant. Sie reden nur mehr von ihrem langweiligen Kram und haben plötzlich den Mut zu verlangen, man solle dem Quatsch auch noch zuhören. 

 

Mut
Wie oben schon dargestellt ist es äußerst gefährlich, sich Mut anzutrinken und die als Schutzfunktion vorhandene, natürliche Angst chemisch auszuschalten. Im günstigsten Fall werden Sie sich anschließend nur schämen, im schlimmen Fall haben Sie wichtige Barrieren eingerissen, andere mit Worten oder sogar körperlich verletzt.

 

Sorgen und Stress bewältigen
Sie können zwar Ihre Probleme und den Stress für kurze Zeit betäuben. Die Ursachen beheben Sie dadurch jedoch nicht. Im Gegenteil, Sie haben sich durch die chemische Betäubung nur ein zusätzliches Problem zugelegt.
Wenn Sie Stress haben, denken Sie zunächst daran, dass wir heute im Verhältnis zu Tieren in der Natur nur selten lebensbedrohlicher Gefahr ausgesetzt sind. Es droht uns Ärger, finanzieller Verlust, wir haben einen Schicksalsschlag erlitten. Die Alarmsignale gehen an und normal ist, dass wir uns mit 100 % Konzentration dem Problem zuwenden und es lösen. Wie würden Sie sich fühlen, wenn auf Ihrem Urlaubsflug der Pilot das Warnlämpchen herausdreht, das einen Triebwerkschaden meldet oder "sich erst mal einen genehmigt".
Bei Stress müssen wir uns mit vollem Einsatz dem Problem zuwenden. Es gibt natürlich die Situation, dass wir nichts tun können, abwarten müssen. In dieser Zeit neigen wir zum Grübeln ohne in der Sache voranzukommen. Hier gibt es jedoch einfache und wirksame Techniken der Sorgenbewältigung. Sie sind wirksamer und unschädlich - im Gegensatz zum angeblichen Tröster Alkohol.

 

Drei Techniken zur Sorgenbewältigung als einfaches Beispiel: 1. Stellen Sie sich den schlimmsten Fall vor, der eintreten kann und finden Sie sich damit ab, das Leben wird dann auch weitergehen. Und nun unternehmen Sie alles, damit dieser schlimmste Fall nicht eintritt. 2. Leben Sie in zeitdichten Schotten, nur den aktuellen Tag, machen Sie Pläne nur für einen Tag. 3. Beschäftigen Sie sich, lenken Sie sich ab, unternehmen Sie etwas (Das Buch "Sorge Dich nicht, lebe" von Dale Carnegie liefert eine Fülle von nützlichen Hinweisen und viele Beispiele).

 

Gesundheit
Ein große Anzahl von Forschungen wurden unternommen, um eine gesundheitlich positive Wirkung des Alkohols nachzuweisen. Solche Ergebnisse wären natürlich Wasser auf die Mühlen der Alkoholindustrie. Bis auf einen Aspekt konnten diese Untersuchungen keine positiven Ergebnisse belegen: Geringe Mengen Alkohol (ca. 10 Gramm täglich - ein Glas Bier 0,25 l) können vor koronaren Herzerkrankungen und Schlaganfall schützen. Bereitwillig ist die Alkoholindustrie auf diese Ergebnisse angesprungen und propagiert das angeblich "gesundheitsfördernde" tägliche Glas Rotwein. Dass jedoch jeder Alkoholkonsum Risiken birgt, wird dabei verschwiegen. Ebenfalls wird nicht erwähnt, dass den oben genannten Studien vorgeworfen wird, wissenschaftliche Standards zu verletzen und dass sie somit als Gefälligkeitsforschung zu betrachten sind. Kein Wort natürlich auch darüber, dass Sie diese gesundheitlichen Effekte durch andere Maßnahmen auch erreichen können, z. B. durch gesundere Ernährung und Bewegung. Die Einnahme von Aspirin kann z. B. ebenfalls einen Schutz vor o.g. Krankheiten darstellen, sollte jedoch nur auf ärztlichen Rat hin erfolgen. Die DHS warnt in diesem Zusammenhang dringend davor, Alkohol als "Medikament" zu propagieren.
Alkohol ist ein hochwirksames Nervengift, welches auf alle Organe auch in kleinen Mengen negative Wirkungen ausübt. Wenn Sie keinen Alkohol mehr trinken, vermisst ihr Körper nichts.

 

Geschmack

Alkohol allein schmeckt überhaupt nicht. Sie mussten Ihren Körper erst mühsam an den Geschmack alkoholhaltiger Getränke gewöhnen. Außerdem löscht Alkohol keineswegs den Durst, denn Alkohol wirkt entwässernd. Deshalb kann man ein Bier nach dem anderen trinken und hat trotzdem "Nachdurst".

Genießen Sie in Zukunft diejenigen Getränke, die der Körper instinktiv als angenehm erlebt: Gutes, reines Wasser, Fruchtsäfte, Apfelsaftschorle, Limonaden, Tees.

 

Schritt 2: Alkoholfrei werden Sie ein gesundes und glückliches Leben führen

 

Machen Sie sich klar, welche Vorteile Sie genießen werden, wenn Sie keinen Alkohol trinken:

 

Sie sind selbstbestimmt und nicht mehr Sklave einer Droge. Sie brauchen kein schlechtes Gewissen mehr wegen Ihres Alkoholkonsums zu haben.
Sie gewinnen Ihre Selbstachtung zurück. Ein Leben mit Alkohol war auch ein Leben mit Lügen. Sie haben sich selbst und Ihre Freunde und Partner belogen. Damit ist jetzt endgültig Schluss.
Tag für Tag werden Sie sich gesundheitlich besser fühlen. Die Tage sind vorbei, an denen Sie morgens mit Kopfschmerzen aufwachten und sich zur Arbeit quälen mussten. Sie erwachen jetzt frisch, ausgeschlafen und tatendurstig.
Sie sitzen abends nicht mehr halbbetäubt vorm Fernsehen und können die Sendungen gar nicht mehr verfolgen. Sie können wieder einen Film oder einen Theaterbesuch genießen.

 

Sport wird Ihnen jetzt mehr Spaß bringen, Sie werden schnell überzählige Kilos verlieren, da Alkohol dick macht.

 

Regelmäßiger Alkoholkonsum führt zu Mundhöhlen-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, Magen- und Darmkrebs.

 

Schon geringe Mengen erhöhen den Blutdruck und damit das Schlaganfallrisiko. Die Leber wird geschädigt. Ebenso das Nervenmark; Missempfindungen, Kribbeln, Taubheit bis zu Lähmungen in Armen und Beinen können die Folge sein, auch Krampfanfälle. Von dem Damoklesschwert all dieser Drohungen sind Sie frei, wenn Sie alkoholfrei leben.

 

Ihre Lebenserwartung wird steigen und all die drohenden Gefahren einer Alkoholabhängigkeit verblassen Tag für Tag: Verlust des Führerscheins, des Arbeitsplatzes, Ihres Partners, Isolierung, Verachtung, Krankheit und Tod. 

 

Starten Sie jetzt!

 

Starten Sie eine alkoholfreie Zeit jetzt. Jetzt wissen Sie, dass Alkohol Ihnen keinerlei Nutzen bietet und dass sogar ein ganzes Leben ohne Alkohol für Sie ein Schritt in eine glückliche Zukunft ist.

 

Gehen Sie diesen Schritt heute und sofort.

 

Ansonsten lesen Sie beide Schritte noch einmal durch.

 

Kontrolliert trinken

 

Am besten wäre es, wenn Sie weiterhin ein alkoholfreies Leben führen würden. Sollten Sie jedoch das kontrollierte Trinken versuchen wollen, dann verlangt das eine anständige Portion Disziplin.

 

Eine der bekanntesten Wirkungen von Alkohol ist der Abbau von Angst und Befürchtungen (euphemistisch formuliert "sich Mut antrinken"). Sie haben aus eigener Erfahrung eine gehörige Respekt vor der suchtfördernden Wirkung des Alkohols. Sie erinnern, dass Ihnen zu Anfang die alkoholfreie Zeit nicht gerade leicht fiel.

 

Das erste Glas Alkohol wird bei Ihnen sofort eine psychische Wirkung entfalten. Fangen Sie also zunächst - wenn überhaupt - nur mit einem Glas pro Tag an. Trinken Sie kein zweites Glas. Halten Sie sich auch strikt an die zwei alkoholfreien Tage.

 

Am besten unterstützen Sie Ihre Selbstdisziplin durch Notieren Ihrer Trinkmengen. Nehmen Sie sich eine Karteikarte und tragen Sie täglich Ihre Trinkmenge ein.

 

Als Mann täglich 0,5 Liter Bier oder 0,2 Liter Wein

Als Frau täglich 0,25 Liter Bier oder 0,1 Liter Wein

Zwei alkoholfreie Tage pro Woche

 

Trinken Sie nur kleine Schlucke.

 

Wenn Sie den Geschmack wirklich genießen, dann lassen Sie jeden Schluck auf der Zunge zergehen. Behalten Sie das Getränk länger im Mund und kosten Sie den Geschmack aus.

 

Trinken Sie bei Wein zusätzlich Mineralwasser, um Ihren Durst zu löschen.

 

Wenn Sie weitere Anregungen und Tipps haben wollen, fordern Sie die kostenlose Broschüre "Alles klar" bei der BZgA an (www.bzga.de, Tel. 0221 89 20 31).

 

Wenn Sie stabil kontrolliert trinken können, haben Sie alles im Griff. Sie trinken zwar nicht risikolos, aber risikoarm.

 

Wenn Sie jedoch Schwierigkeiten haben, führen Sie sich nicht selbst in Versuchung. Muten Sie sich nicht ständig eine Gratwanderung zu und strapazieren Sie nicht in bedenklicher Weise Ihre Selbstdisziplin.

 

Sie sollten stattdessen alkoholfrei leben.

 

Bei den angegebenen Trinkmengen werden Sie praktisch keine psychische Wirkung des Alkohols verspüren. Verbleibt also als einziger "Nutzen" des Alkohols der Geschmack. Und Sie mussten sich selbst erst gegen Ihren instinktiven Widerstand auf diesen Geschmack bringen. Da wird es Ihnen auch gelingen, Ihren Geschmack auf gesunde Getränke umzustellen.

 

 

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© Fred Anton